Rollenvorbilder

Rollenvorbilder

Diese Beiträge sollen denjenigen helfen, die mit einem Studium im Informatikbereich hadern, die etwas an ihrer privaten oder beruflichen Situation ändern möchten oder noch den letzten Funken für ein Studium brauchen. Jede Person hier hat ihren eigenen Weg gewählt und doch sind alle an der Hochschule Heilbronn gelandet. Dabei sind ihre Erfahrungen, Tipps und Geschichten sicherlich eine Hilfe für diejenigen, die sich womöglich mit einer oder mehreren Personen identifizieren könne.


Johannes Hirt, 20 Jahre,
Software Engineering(B.Sc.)

Nach meiner mittleren Reife an der Realschule in Pfullendorf, setzte ich meinen Bildungsweg auf dem Technischen Gymnasium in Sigmaringen fort mit dem Profilfach Informatik, da ich aufgrund von Videospielen
und einem allgemeinen Grundinteresse an Computertechnik, einen starken Bezug zu der Informatik hatte. Nach dem Abitur, welches ich mit einem Schnitt von 1,9 abschloss, war erstmal eine große Auslandsreise
nach Neuseeland und Singapur geplant, die ich wegen der Corona Pandemie nicht stattfinden konnte. Da mir sehr früh klar war, dass ich einen Studiengang in Richtung Informatik belegen mochte, suchte ich nach
Studienbeginnzeiten für das Sommersemester und Empfehlung eines Freundes, die Hochschule Heilbronn. Zwar hatte ich immer die Vorstellung an einer Universität zu studieren, jedoch gefiel mir der rein
theoretische Aspekt einer Universität nicht und ich entschied mich für die HHN. Hier wird einem mehr praxisbezogene Inhalte geboten, die später in der Arbeitswelt einen enormen Vorteil bieten.


Das bedeutet, aber nicht das dieses Studium „einfacher“ ist als das an einer Universität ist. Es werden teilweise einfach andere Inhalte vermittelt und unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Die Umstellung von
Schüler zu Student war anfangs etwas ungewohnt, da man seine Zeit viel besser einteilen muss und um eine Klausur zu bestehen nicht wie in der Schule eine Woche davor mit lernen anfängt, sondern optimaler-
weise konstant am lernen ist. Stichwort Zeitmanagement . Daher schreibe ich Termine und Abgabetermine auf Notizzettel und klebe mir diese an meine Wand, damit ich nichts vergesse. Außerdem empfehle ich
den Umgang mit Lernmethoden. Ich persönlich benutze die Pomodore- Technik. Dabei stellt man sich einen Timer auf 30 Minuten ein, arbeitet konzentriert und effizient und nach 30 Minuten, macht man eine
5-minütige Pause. Diese Schritte werden dann beliebig oft wiederholt. Sauberes, effizientes und konzentriertes Lernen ist ein wichtiger Bestandteil eines Studiums.


Inhaltlich sind die Themen sehr interessant obwohl ich im Prinzip schon drei Jahre Informatik als Fach am Gymnasium hatte, habe ich bisher sehr viel neues gelernt. Für diejenigen, die ebenfalls schon Informatik-
Kenntnisse haben, kann ich sagen, dass mein sein bisheriges Wissen vertieft und ein besseres Verständnis entwickelt, da man auch gefordert wird. Heißt, es ist nicht nur Beine hochlegen und Eier schaukeln,
sondern man muss seinen Denkprozess auch anregen. Vor allem freue ich mich auf die Vertiefungssemester, bei denen Games Engineering ein Wahlfach ist, da ich begeisterter „Gamer“ bin und mehr über den
Prozess der Spieleentwicklung lernen möchte.


Weitestgehend kann ich nur Positives über den Studiengang sagen, jedoch gibt es auch Phasen während des Studiums in denen mich auch Inhalte wenig interessiert haben. Hier muss man am Ball zu bleiben, da diese Inhalte auch extrem wichtig sind, da die Informatik aufeinander aufbaut und fächerübergreifend ist. Für diejenigen, die nur mittelmäßig in Mathe waren, sollten sich zunächst keine Sorgen machen, da es in meinem Fall im ersten Semester überhaupt kein Thema ist und nicht in Stundeplan steht. Daher sollte man seine Entscheidung nicht am Faktor Mathe festlegen, da die Mathematik nicht alles an der Informatik ist und ich genug Leute kenne, die während der Schulzeit nicht die allerbesten in Mathe waren und dennoch erfolgreich im Studium sind.

Macht das was euch wichtig ist, was euch interessiert und in was ihr eine erfolgreiche Zukunft seht. Ignoriert schwierige Themen nicht, sondern versucht diese zu bewältigen und zu meistern.

Fatih Coskun, 21 Jahre,
Software Engineering(B.Sc)

Ich besuchte das Gymnasium in Bad-Cannstatt und musste während meiner Schullaufbahn dort ein einziges Mal die Klasse wiederholen. Letztendlich schloss ich mein Abitur mit einem Notendurchschnitt von 3,5 dennoch erfolgreich ab. Anschließend begann ich ein FSJ bei den Notfallsanitätern und überlegte mir während dieser Zeit, was ich denn gerne beruflich machen würde. Zunächst studierte ich in Tübingen Geschichtswissenschaften, da ich ein gewisses Grundinteresse hatte, jedoch gefiel mir dieser Studiengang nach einiger Zeit überhaupt nicht mehr und ich suchte nach einer Alternative. Freunde wiesen mich auf die Hochschule Heilbronn hin, da diese einen sehr guten Ruf pflegt und auch noch in meiner näheren Region liegt. Die ersten Tage an der Hochschule waren weitestgehend positiv vor allem, wie die Hochschule die Corona Situation gehandhabt hat, war sehr gut. Der Einstig fiel mir sofort einfach im Gegensatz zu der Universität, da man schnell Kontakte geknüpft hat, aufgrund gewisser Kennenlernkurse wie WOL und Projektarbeiten.


Inhaltlich sind die verschiedenen Kurse sehr interessant und teilweise auch anspruchsvoll. Daher versuche ich auch am Ball zu bleiben, da ich auf jeden Fall alle Kurse erfolgreich bestehen möchte. Damit dies auch gelingt, ist Planung und Lernen ein großes Thema. Wichtige Daten, Informationen und Termine trage ich mir alle in meine Kalenderapp ein und aktiviere Push-Mitteilungen, wenn wichtige Termine anstehen. Genauso wichtig wie die Einhaltung von Terminen ist Lernen. Dabei brauche ich Ruhe, keine Ablenkungen in Form von Handynachrichten und lege diese auch in einen anderen Raum. Habe ich das Gefühl das mein Kopf gleich platze, gehe ich erstmal an die frische Luft, mache Sport oder esse etwas. Obwohl Mathematik nie meine Stärke war, hatte mich dieses Defizit nicht davon abgehalten einen Studiengang im Bereich Informatik zu belegen. Mathematik ist nicht alles an der Informatik und mit dem entsprechenden Aufwand und dem gewissen Durchhaltewillen, kann man auch diese Hürde überwinden.


Allem in allem kann ich nur positives über den Studiengang und die Hochschule sagen und jedem diese Erfahrung hier ans Herz legen. Natürlich hatte auch ich Phasen mit Problemen oder die Motivation hat teilweise manchmal auch gefehlt. Das sind aber keine durchgehenden Zustände und diese negativen Phasen muss man versuchen zu überwinden. Falls man aber Probleme hat, bei denen man alleine nicht mehr weiterkommt, sollte man keine Angst haben seine Kommilitonen, den Tutor oder die Professoren um Hilfe zu bitten, da diese einem mit Sicherheit gerne weiterhelfen.

Klappt es am Ende nicht, steht man nicht mit nichts da, sondern hat eine wertvolle Erfahrung gelernt, die einem im weiteren Verlauf seines Lebens noch im Gedächtnis bleibt.

Bugra Doganguzel, 21 Jahre, Software Engineering(B.Sc)

Ich habe mein Abitur am Friedrich-von-Alberti-Gymnasium in Bad Friedrichshall abgeschlossen und hatte vor Medizin zu studieren. Da aber leider mein Abitur-Durchschnitt nicht ausgereicht hätte und ich Wartesemester hätte einbüßen müssen, war mein Alternativplan Informatik an der Universität Stuttgart zu studieren, da ich mich schon als Kind mit Computer befasste und auch gerne Videospiele spielte.


Nachdem ich angefangen hatte zu studieren, war mir die Ernsthaftigkeit der Lage an einer Universität gar nicht bewusst. Im Vergleich zu einer Schule muss man sehr selbstständig und konzentriert arbeiten, um die Prüfungen bestehen zu können. Diesen Unterschied habe ich erst nach meiner ersten nicht-bestandenen Prüfungsleistung erkannt. Daher hieß es für mich aufstehen, weitermachen und kämpfen. Nach dem ich für mich eines der schwierigsten Fächer im Studium bestanden hatte (Theoretische Informatik 1) kam der zweite Teil der Theorie, der mich ehrlich gesagt sehr langweilte und mir sehr schwerfiel. Da kam mir in den Kopf an eine Hochschule zu wechseln, welche mir auch ein alter Klassenkamerad empfiehl. Der Gedanke der Verwirklichung der Theorie in die Praxis an der Hochschule gefiel mir sehr und ohne zu zögern bewirb ich mich an der Hochschule Heilbronn.


Als ich an der HHN ankam gefiel mir der Aspekt, dass Konzepte der echten Arbeitswelt eingegliedert wurden. Schon im ersten Semester an der HHN hatte ich mehr Konzepte über Arbeitstechniken und Methoden der echten Arbeitswelt erfahren als meine Zeit an der Universität Stuttgart. Vor allem gefällt mir auch die eigenständige Arbeit an einem Projekt, welche die Arbeitswelt sehr realistisch abbildet und ein sehr großer Vorteil sein wird, nachdem ich mein Studium abgeschlossen habe.


Falls ihr studieren möchte, gebe ich euch mit, dass auch wenn das Studium euch kein Spaß machen sollte oder ihr die Motivation am Lernen verliert. Es geht jedem einmal in seinem Studium so und ihr seid nicht die einzigen die in so einer Situation sind. Deshalb dürft ihr keine Angst haben, falls es mal nicht läuft. Bleibt am Ball und gebt niemals auf, denn wenn ihr aufgebt, werdet ihr nie erfahren was ihr alles hättet erreichen können.

„Was mich nicht tötet macht mich stärker.“

Emily Raab, 20 Jahre,
Software Engineering(B.Sc)

Nachdem ich mein Abitur am Gymnasium in Brackeheim mit einem Notendurchschnitt von 3,5 abgeschlossen hatte, verbrachte ich ein Jahr in den U.S.A. als „Au-pair“ bei einer Gastfamilie. Das ist eine Art Babysitter. Während dieser Findungsphase verbrachte ich viel Zeit damit was ich gerne später einmal machen möchte und was ich Folge dessen studieren muss. Auf den Studiengang Software Engineering bin ich durch eine Entscheidungsmatrix gestoßen, da ich eben auch begeistert Videospiele spiele und schon immer ein Grundinteresse für Informatik hatte. Daraufhin suchte ich nach Universitäten und Hochschulen in der Umgebung, die eben diesen Studiengang anbieten. Aufgrund der Tatsache, dass ich auch in der Nähe meiner Heimat bleiben mochte und weniger theoretische Inhalte haben wollte, fiel die Entscheidung auf Heilbronn.


Der Einstig ins Studium fiel mir aufgrund der Pandemie Situation etwas schwer, jedoch hat die Hochschule diese Situation sehr gut gehandhabt. Zudem hat man sehr viel Unterstützung von allen Beteiligten erhalten, dass mir den weiteren Verlauf sehr vereinfacht hat. Die angebotenen Kurse sind alle sehr interessant und mit genügend Aufwand einfach zu bestehen sind. Obwohl anfangs alles sehr durchwachsen bei mir war und ich teilweise mit Problemen zu kämpfen hatte vor allem in Programmieren, haben mich meine Kommilitonen ohne weiteres unterstützt für was ich sehr dankbar bin.


Ohne einen gewissen Aufwand zu leisten, kann man diesen Studiengang aber nicht bestehen. Folgerichtig ist es wichtig effizient zu lernen und Probleme nicht zu prokrastinieren. Daher nutze ich Lernplattformen wie „Exercism“ und „Leetcode“ um meine Programmierfähigkeiten zu verbessern. Auch wenn ich hin und wieder Motivationsprobleme habe, lassen sich diese durch Zeitdruck überwinden, da ich innerlich mein Ziel vor Augen habe dieses Studium zu schaffen. Ich kann daher jedem nur empfehlen dem Ganzen eine Chance zu geben und bei Problemen nicht sofort aufzugeben.

Gib nur so viel wie du es für nötig hältst und was im eignen ermessen liegt, sonst stresst man sich nur unnötig

Nils Schmitt, 21 Jahre,
Software Engineering(B.Sc)

Meine Geschichte beginnt mit dem Abgang vom Gymnasium auf die Realschule in der 6. Klasse. Nach meiner mittleren Reife begann ich eine Ausbildung als Kaufmann für Groß- und Außenhandel. Anschließend war ich ein Jahr lang auf der Berufsschule in Montabauer und schloss dort mit meiner Fachhochschulreife mit einem Notendurchschnitt von 3,0 ab. Daraufhin arbeitete ich weiterhin bei Unilektro bei welchem ich auch meine Ausbildung abgeschlossen habe. Jedoch fand ich meine Betätigung im Hintergrund Daten verwalten und Anträge schreiben. Mir fehlte aber der Kundenkontakt und ich ließ mich in die Zentrale nach Frankfurt versetzen. Dort arbeitete ich an der Theke und den ganzen Tag Kundenkontakt gehabt. Nichtdestotrotz wurde diese Arbeit schnell nervig, langweilig und die Fahrtstrecke war zu weit. Daher wollte ich unbedingt etwas anderes machen. Aus diesem Grund suchte ich nach Studiengängen, die mir passen und mich interessieren. Aufgrund der Tatsache, dass mein Bruder Informatik studiert hat, entschied ich mich für einen Informatikstudiengang. In diversen Studienportalen suchte ich nach passender Hochschule und stoß auf die Hochschule in Heilbronn, da sie einen sehr guten Ruf hat und mich vor allem für den Studiengang Software Engineering interessierte.


Der Einstieg war etwas schwierig für mich, da ich keinen richtigen Bezug zu den technischen Themen hatte. Nichtdestotrotz waren alle Themen sehr interessant und ich lebte mich relativ schnell ins Studentenleben ein. Vor allem die vielen Gruppenarbeiten und ein wöchentlicher Kennenlernkurs, waren eine sehr positive Erfahrung, da ich auf diese Weise meine Kommilitonen sehr viel besser kennenlernte, obwohl wir uns physisch nicht treffen, konnten aufgrund der Pandemie damals.


Ein enormer Unterschied zu meinen früheren Tätigkeiten war das Lernpensum. Es ist nicht möglich, ohne einen gewissen Aufwand zu leisten, auch nur einen Kurs bestehen. Daher ist wichtig sich Tage fürs Lernen frei zu nehmen und sich an diesen Tagen konzentriert hinzusetzen. Dabei bevorzuge ich es mir ein Thema auszusuchen, das Handy auf Flugmodus zu stellen und während des Lernens wichtige Informationen aufzuschreiben, da ich finde, so das Gelernte besser im Kopf bleibt. Auch die Terminplanung ist ein essenzieller Faktor aufgrund der vielen Abgaben. Das heißt, seine Termine ordentlich im Kalender aufschreiben, damit auch nichts vergessen wird.


Zum Abschluss will ich sagen, dass obwohl ich nicht den Besten Fachhochschulreifenschnitt hatte und auch nicht ein Überflieger in Mathe war, mich das nicht davon abgehalten hat, diesen Schritt zu wagen. Jeder der unglücklich in seiner derzeitigen beruflichen Situation ist, sollte sich nach einer Alternative umsehen und den Schritt hier an die Hochschule machen.

Jeder braucht seine eigene Zeit zum Lernen. Jeder hat seinen Weg zu gehen.

Johannes Lützenhoff, 26 Jahre, Software Engineering(B.Sc)

Meine mittlere Reife schloss ich an der Realschule in Altshausen ab. Daraufhin entschloss ich mich auf das Berufskolleg zu gehen und dort meine Fachhochschulreife zu machen, da ich eigentlich den Plan hatte studieren zu gehen. Jedoch schaffte ich den Abschluss nicht und begann ein Paar Praktikums und Ferienjobs zu machen. Schlussfolgernd entschloss ich mich für eine Ausbildung bei der Geberit als Fertigungsmechaniker. Mir war aber schon im ersten Lehrjahr klar, dass ich diesen Beruf im Endeffekt nicht ergreifen möchte, da ich kein Freund von Schichtarbeiter war. Aufgrund der Tatsache, dass ich leidenschaftlicher Gamer und Zeichner bin, sollte die Entscheidung auf etwas technisch Kreatives fallen. Daher entschied ich mich für Informatik. Anfangs bestanden Zweifel, ob ich das Abitur überhaupt schaffe und geschweige denn ein Studium. Aus diesem Grund schloss ich meine Ausbildung auch erfolgreich ab, damit ich einen Back-Up Plan habe, falls ich scheitern sollte. Glücklicherweise, schaffte ich mein Abitur mit einem Notendurchschnitt von 3,2 und machte mich anschließend auf die Suche nach einer passenden Hochschule, da ich den theoretischen Aspekt an einer Universität nicht mochte. Am Tag der offenen Türen besuchte ich die Hochschule Heilbronn und die Leute vor Ort überzeugten mich, so dass ich Wochen später dort auch einschrieb.


Die angebotenen Kurse waren alle sehr interessant und der Einstieg ins erste Semester lief entsprechend der Umstände sehr gut. Jedoch zog das Lernpensum im zweiten Semester an und man musste verhältnismäßig zum ersten Semester mehr leisten. Da ich jemand bin der nicht übermäßig prokrastiniert, hatte ich aber keine weiteren Probleme. Obwohl anfangs meine Motivation immer sehr hoch ist, lässt diese mit der Zeit ab und zieht erst gegen Ende Richtung Klausuren an. Das typische Studentensyndrom eben.


Obwohl ich schon immer ein starkes Mathedefizit hatte, hielt mich das nicht davon ab, einen Studiengang im Bereich der Informatik auszuwählen, da die Informatik so ein großes Themenfeld ist, in dem Mathe nicht alles ist. Dennoch ist es wichtig, seine Unterlagen geordnet zu haben, Abgaben und Termine aufzuschreiben und effizient zu lernen. Beim Stichpunkt lernen, ist es meiner Meinung nach wichtig unterschiedlich zu lernen, um so für Abwechslung zu sorgen und die Informationen besser einzuprägen.

Sucht euch einen Beruf, der Elemente aus eurer Freizeit verbindet und ihr werdet es nicht bereuen.

Alexander

Alexander Schwab, 22 Jahre, Software Engineering(B.Sc)

Zunächst besuchte ich die Hauptschule in Neuenstadt und machte dort auch im Laufe der Jahre meine mittlere Reife(Mittlere Reife). Anschließend begann ich eine Ausbildung als Fertigungsmechaniker bei Audi. Diese dauerte drei Jahre. Während dieser Zeit besuchte ich zusätzlich die Abendschule um meine Fachhochschulreife nachzuholen. Mir wurde aber schon während der Ausbildungszeit klar, dass ich gerne etwas anderes machen würde. Die zwei Jahre nach der Ausbildung in denen ich regulär gearbeitet habe, verfestigten diesen Wunsch. Jedoch war diese Entscheidung nicht einfach, da aus meiner Familie niemand einen akademischen Bezug hat und falls ich scheitern sollte, wertvolle Zeit vergeudet hätte. Dennoch wagte ich diesen Schritt und schaute ich mir diverse Studiengänge und Hochschulen mit Technikbezug an, da ich eine Grundinteresse für alle technischen Neuerungen habe. Schlussfolgernd bewarb ich mich bei der Hochschule in Heibronn und erhielt die Zusage.


Der Einstieg ins Studium fiel den Umständen entsprechend relativ einfach, da ich auch schnell neue Kontakte geknüpft habe. Jedoch muss ich gestehen, dass ich große Probleme mit der englischen Sprache hatte und teilweise noch habe. Das führte dazu, dass mir die Kurse, die auf Englisch gehalten sind, extrem schwer fielen. Glücklicherweise, bietet die Hochschule einen Englisch Auffrischungskurs an, welcher mir enorm weitergeholfen hat. Nicht desto trotz verbesserte sich mein Lebensqualität im Vergleich zu der Fließbandarbeit zuvor. Mir macht das Studieren Spaß und ich bin willig neues zu lernen.


Der Unterschied zu meiner Situation davor ist der Geldfaktor. Denn das feste monatliche Einkommen fällt halt, jedoch ist das in der Regel kein Problem, da man in der Regel etwas Geld angespart hat, Zuschüsse vom Staat erhält und in den Semesterferien oder auch während des Studiums arbeiten kann.


Ich habe immer wieder einzelne Themen schleifen lassen, da mir das Interesse und die Motivation teilweise gefehlt hat. Glücklicherweise aber habe ich hilfsbereite Kommilitonen und kompetente Professoren. Dennoch ist effizientes lernen und saubere Terminplanung essenziell während eines Studiums. Daher schreibe ich mir alle wichtigen Daten in meinen Terminkalender auf und lerne gerne indem ich mich anderen Leuten über ein Thema unterhalte. Zu guter letzt will ich noch sagen, dass man sich keinen großen Kopf um Mathe machen sollte, da dies im ersten Semester überhaupt kein Thema ist und allgemein niemand davon abschrecken eine Studiengang im Bereich Informatik zu studieren.

Warum nicht mal probieren, was einen interessiert und warum sich selbst nicht mal etwas zuzutrauen.

Anhang

Ich hoffe unsere Rollenvorbilder konnten Euch die Entscheidungsfindung erleichtern. Falls ihr noch weitere Fragen habt, dann schreibt uns doch eine Email an: rollenvorbilderkontakt@yahoo.com

Besucht auch den YouTube Account unserer Hochschule: https://www.youtube.com/user/HochschuleHeilbronn

Außerdem habe wir ein YouTube Video mit einem unserer Rollenvorbilder gedreht. Schaut euch das auf jeden Fall auch an.

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